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In Kooperation mit dem Dortmunder Kunstverein:
Hiroko Inoue

 
Hiroko Inoue

Um dem facettenreichen Werk der japanischen Künstlerin Hiroko Inoue gerecht zu werden, kooperieren der Projektraum Fotografie und der Dortmunder Kunstverein erstmals. Zum Programm gehören zwei thematisch unterschiedlich ausgerichtete Ausstellungen, ein Eat-Art-Workshop und Führungen mit Hiroko Inoue durch beide Ausstellungen sowie eine gemeinsame Finissage.

Hiroko Inoue, geboren in Osaka, lebt und arbeitet in Nara, Berlin und Mülheim. Studium der Literatur, Anthropologie und Bildhauerei, dann Ausbildung zur Färberin und Weberin. Erlebte 1995 das Große Hanshin-Beben in Kobe mit 6.500 Toten, 44.000 Verletzten und Opfern in ihrer eigenen Familie und gab angesichts der um sich greifenden Traumatisierungen ihr Handwerk auf, um als Künstlerin den ihr unbegreiflichen Beobachtungen Ausdruck zu verleihen. Abwesenheit und Erinnerung, Leben und Tod und die Entfremdung zwischen Individuum und Umwelt sind seither die beherrschenden Themen ihrer Arbeit. Für die Dauer des Projekts wohnt Inoue im Union Gewerbehof, also der Anlage, in der auch der Projektraum Fotografie angesiedelt ist.
 

6.–23. Oktober 2011:
Inside-Out

Abgesperrte Orte der Grausamkeit und Isolation hat Hiroko Inoue in Japan, Deutschland, Tschechien, Alaska und dem Jemen fotografiert. Der Blick führt aus geschlossenen Räumen heraus in die den Insassen verschlossene Landschaften. Alle Personen sind abwesend, doch in den atmosphärischen Aufnahmen wird ihre Präsenz nachspürbar: Inoue erkundet die Grenzbereiche zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, zwischen realen Abgrenzungen und gespürten, zwischen äußerer Realität und innerer.

Vernissage am 6. Oktober um 19 Uhr, Hiroko Inoue ist anwesend
Ausstellung bis zum 23. Oktober
Geöffnet dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr
Finissage am 23. Oktober um 16 Uhr
 

Hiroko Inoue

Am 15 und 16. Oktober 2011:
Eat-Art-Workshop mit Hiroko Inoue

Der kunstvollen Zubereitung von Speisen wird in der japanischen Küche ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Das wird die japanische Künstlerin Hiroko Inoue bei einem Eat-Art-Workshop am 15. und 16.10.2011 von 12 bis 18 Uhr demonstrieren. Gemeinsam mit Inoue werden die Teilnehmer Speisen zubereiten und verzehren und von ihr über die japanische Kultur erfahren. Essen wird dadurch zu einem kollektiven kulturellen Erlebnis, zu einer Bereicherung der Alltagskultur, Ausgangspunkt zu sozialen Interaktionen und Anknüpfungspunkt zum Lernen über eine fremde Kultur.

Der Quartiersfonds Rheinische Straße unterstützt die Durchführung dieses Projekts mit dem Ziel, bürgerschaftliches Engagement und interkulturellen Austausch im Stadtumbaugebiet zu stärken.
 

Mori

Parallel im Dortmunder Kunstverein:
Mori

Brüche zwischen Individuum und Landschaft thematisiert Inoue in der parallel im Dortmunder Kunstverein stattfindenden Ausstellung Mori, schwarzer Wald auf japanische Seide belichtete, aufgespannte und hinterleuchtet gehangene Fotografien von japanischen und deutschen Wäldern hat sie durch Video- und Salz-Installationen ergänzt.

Ausstellung bis zum 23. Oktober
Geöffnet dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr
Hansastraße 2-4, Dortmund
dortmunder-kunstverein.de
 

Koyori

Zuvor zur Dortmunder Museumsnacht:
Koyori


Mehr als 150 Wünsche von Ausstellungs­besuchern hat Hiroko Inoue bereits zu einer Koyori, einer Wunschkugel, verarbeitet. Zuletzt wurde die Skulptur zur Dortmunder Museums­nacht am 1. Oktober 2011 ergänzt. Gezeigt wird sie im Rahmen der Austellung im Projektraum Fotografie vom 6. bis 23. Oktober 2011.

Ausstellung im Dortmunder Kunstverein
Vernissage 09.09.2011 19 Uhr

Ausstellung im Projektraum Fotografie
Vernissage 06.10.2011 19 Uhr

Gemeinsame Finissage
23.10.2011

Lunchtime-Führungen
durch die Ausstellungen im Kunstverein und im Projektraum Fotografie
11.10.2011 13-15 Uhr
18.10.2011 13-15 Uhr

Workshop
Koch-Event mit Hiroko Inoue im Projektraum Fotografie
15.10./16.10.2011